Glossar

Erklärung technischer Begriffe:

Adresse: Zahl oder symbolischer Name zur Identifizierung eines Registers, Spei­cher­worts, Speicherbereichs, Eingabe- / Ausgabe-Kanals.

ANSI-C: Eine Definitionsnorm für die Programmiersprache C. ANSI-C wur­de 1989 vom American National Standards Institute defi­niert.

Anweisung: Eine Anweisung kann eine Operation oder ein Funktionsaufruf sein. Jede Anweisung wird mit einem Semikolon abgeschlossen.

Argument: Werden bei einem Funktionsaufruf Werte übergeben, so spricht man von einer Argumentübergabe.

A51-Assembler: Ein Programm zur Übersetzung eines in Assemblersprache ge­schrie­benen Programms in ein auf dem Zielprozessor ablauffähiges Ma­schi­nen­pro­gramm.

CISC-Architektur (Complex Instruction Set Computer). Typisch für diese Ar­chi­tektur ist die große Anzahl von unterschiedlichen Befehlen und Befehls­grup­pen.

Compiler: Ein Programm zum Übersetzen von Sourcemodulen in einen Objekt­code.

Cross-Compiler: Ein Compiler, der aus Sourcemodulen einen Objektcode für an­dere Prozessoren erzeugt.

DCF77: Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt Braunschweig betreibt eine Cäsium-Atomuhr. Diese Uhrzeit wird im DCF Format kodiert und über einen Langwellensen­der ausgesendet. Das vom Sender ausgestrahlte Signal ist impulskodiert.

Definition: Bei der Definition einer Variablen, Funktion usw. wird vom C-Compiler Speicherplatz, z. B. im RAM oder ROM, reserviert.

Deklaration: Einem Sourcemodul wird eine Variable oder Funktion bekannt­ge­ge­­ben. Bei einer Deklaration wird kein Speicherplatz reserviert.

Funktion: Eine Funktion ist eine in sich abgeschlossene Operation. Die Funk­tion wird über ein CALL aufgerufen und mit einem RET ab­ge­schlos­sen.

Harvard-Architektur: Die Speicherbereiche von ROM und RAM werden mit ei­ge­nen Befehlsgruppen verarbeitet. ROM und RAM können denselben Adressraum ver­wen­den.

von-Neumann-Architektur (VNM): Die Speicherbereiche ROM und RAM werden mit derselben Befehlsgruppe abgearbeitet.

H-File (Header-File): In diesem File stehen alle Definitionen und Deklara­tio­nen, die ein Programm benötigt.

IDE (Integrated Development Environment): Unter einer IDE wird eine inte­grier­te Entwicklungsumgebung verstanden, die alle Tools für die Entwicklung einer bestimmten Software beinhaltet.

Ini-File: Mit diesem File können Kommandos im Simulator über das Command-Fenster eingelesen werden.

I-File (Preprint-File): Zusätzliches Output-File des C51-Compilers, wenn der Steuer­pa­­ra­meter PREPRINT verwendet wurde.

ISD (In System Debugging): Bei diesem Debug-Verfahren wird die Software für die Steuerung des Debuggers mit zum Sourcecode hinzugebunden.

ISP (In System Programing): Während der Programmlaufzeit kann im Programm-FLASH Änderungen vorgenommen werden.

ISR (Interrupt Service Routine): Diese Funktion wird von der Hardware aufgerufen, da sie an einer speziellen Startadresse (z.B. C:0x0003) liegt.

BL51-Linker: Ein Programm zum Binden von OBJ-Files zu einem ablauffähigen Pro­gramm.

LNK-File: Eingabefile für den Linker. In diesem sind die Informationen enthalten, welche OBJ-Files und welche Libraries mit hinzuge­bunden werden sollen. Zu­dem können in ihm Angaben enthalten sein, wie die einzelnen Pro­gramm­seg­mente im Speicher abzulegen sind.

LST-File: Compiler und Assembler liefern als Output ein File mit der Er­weiterung LST. Dieses File enthält in Abhängigkeit von Steuer­pa­rametern Informationen über den Verlauf einer Compilierung bzw. Assemblierung.

main(): Jedes C-Programm wird mit dieser Funktion gestartet. Dies gilt auch für die C51-Umgebung.

Makro: Ein im Sourcecode erzeugter Ausdruck, der während des Com­pi­ler­laufes in einen Sourcecode expandiert wird. 

M51-File: Der BL51 Linker erzeugt beim Linken ein File mit der Erweiterung M51. In ihm sind alle Informationen über die Aufteilung des Adress­raumes sowie den be­nötigten Speicherbereich vorhanden.

OBJ-File: Der Output von Compiler und Assembler. Dieser Output wird dem Linker als Input übergeben.

Operation: Arithmetischer oder logischer Ausdruck

OPT-File: Das OPT-File ist Bestandteil eines µVision2/3 Projekts. Es enthält alle Ein­stel­lungen für den Simulator, ROM-Monitor bzw. Emulator.

#pragma Steuerparameter: Sie beeinflussen die Tools, z. B. C51-Compiler bei der OBJ-Code Erstellung oder den BL51-Linker bei der Adressvergabe. Diese Steuer­pa­ra­meter sind Schlüsselwörter.

PAP (Programm Ablauf Plan): Graphische Darstellung für ein Programm bzw. für eine Programmsequenz.

PC (Program Counter): Er enthält die Speicheradresse des Programmspei­chers, die im Mikrocontroller ausgeführt wird.

RAM: Random Access Memory

RISC (Reduced Instruction Set Computer): Diese Architektur verwendet nur einfache Befehlsgruppen. Jeder Befehl wird in einem Maschinenzyklus aus­ge­führt.

ROM: Read Only Memory

RTC (Real Time Clock): Der RTC enthält Register mit denen es möglich ist es eine Uhr auf­zubauen.

Schlüsselwort: Der C-Compiler hat einige englische Wörter reserviert. Diese dür­fen nicht anderweitig verwendet werden.

SFR (Special Function Register): Über diese Register kann die Peripherie des jeweiligen 8051-Derivats angesprochen werden.

Simulator: Der Simulator ist ein Programm, das einen Zielprozessor mit­tels Soft­ware nachbildet. Es können damit Programme ohne die Ziel­hard­ware ge­tes­tet werden.

Sourcemodul: Ein File, in dem der Sourcecode enthalten ist. Ein Programm wird meist in mehrere Module aufgeteilt. Ein Modul sollte nicht mehr als fünf DIN A4 Seiten Sourcecode enthalten, da alles darüber Hinausgehende un­über­sichtlich wird.

SRC-File: Über den Steuerparameter SRC erzeugt der C51-Compiler als Output ein Assemblerfile. Dieses Modul hat die Extension SRC und kann direkt als Input für den A51 Assembler genommen werden.

Target: Das Target enthält den Zielprozessor (8051-Derivat) und die Tool spezifi­schen Einstellungen.

Tool-Chain: Sie enthält die Programmierwerkzeuge (C-Compiler, Assembler, Linker) für das ausgewählte Mikrocontroller Derivat.

uv2-File: Dieses File enthält alle Projektinformationen.

XRAM: eXternal Random Access Memory


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kapitel ‎0

Arbeiten mit dem LPC-Experimentierboard